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Die Sonne

Die Sonne
Die Tarotkarte Die Sonne hat eine astrologische Entsprechung. Diese sieht die Sonne im 5. Haus, was Lebensfreude, Kreativität und spielerisches Vergnügen bedeutet.
In Anlehnung an diese Interpretation der Karte Die Sonne ist auch die klassische Tarotkartendeutung durchaus positiv gehalten. Auch sie spricht von großer Lebensfreude, Vitalität, Wärme und Zuversicht. Alle erhellenden Kräfte des Bewusstseins, die uns zur Klarheit verhelfen, die Sorgen, Verwirrung und unerklärliche Ängste überwinden helfen, werden durch Die Sonne ausgedrückt. Durch sie erscheinen wir in jugendlicher Frische und fühlen uns wie neugeboren. Diese Karte fordert unsere innerste Seele auf, die Dunkelheit in uns, egal wie entstanden sein mag, zu überwinden. Die Dunkelheit muss weichen, damit das Licht wieder seinen korrekten Platz einnehmen kann.

Betrachten wir die berufliche Ebene, so wird sich zeigen, dass wir viel Spaß an unserer Arbeit haben. Erfolg, Kreativität, Schaffenskraft folgen aus dieser Tatsache. Mit Hilfe der Kraft der Karte Die Sonne können wir sowohl unsere eigene Wärme in die Arbeit legen, als auch ein gesundes Selbstbewusstsein gegenüber Vorgesetzten an den Tag legen. Auch die Zusammenarbeit mit Kollegen und Geschäftspartnern erweist sich als klare und mit positiver Ausstrahlung unterstrichener Kommunikation. Eigene Ideen und Lösungswege im täglichen Arbeitsleben überzeugen auch die letzten Zweifler.

Ihren größten Wirkungsbereich findet Die Sonne auf der Ebene unseres Bewusstseins. Viele Stadien unseres Bewusstseins auf dem Weg zur Selbstwerdung können durch diese sonnenhafte Natur begleitet werden. Denn letztlich ist unser wahres Selbst mit dieser gleich zu setzen. Zeigt sie sich zunächst nur in Nuancen, so wird sie sich Schritt für Schritt den Weg an die Oberfläche bahnen. Nichts kann sie stoppen. Viele positive Eigenschaften, die im Alltag ein Segen sind, verbinden sich mit Die Sonne: Selbstsicherheit, Selbsterkenntnis, Selbstständigkeit, Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, aber auch die weise Selbstlosigkeit. Wer nun annimmt, dass es sich bei diesen Menschen um selbst ernannte Helfer mit Helfersyndrom handelt, liegt falsch. Denn Menschen, bei denen diese Karte auf der Bewusstseinsebene liegt, können sehr klar zwischen dem Gebrauchtwerden aus der Situation heraus und dem Gebrauchtwerden wollen, egal warum, unterscheiden. Sie neigen nicht zur Selbstaufgabe, sodass sie ihre Aufgabe, klar strukturiert, zur Wohle aller Beteiligten erledigen und sich danach zurückziehen können. Oft handelt es sich bei Menschen, die Die Sonne ziehen, um solche, die alleine durch ihre Anwesenheit einen Raum erstrahlen lassen. Sie sind ganz einfach.

Im partnerschaftlichen Bereich bringt Die Sonne nur Gutes: Wärme, umsorgt sein, gegenseitiges Verstehen, Unbekümmertheit, Unternehmenslust, aber auch pures Genießen. Jede Beziehung, Freundschaft, Partnerschaft entwickelt sich mit der Unterstützung der Tarotkarte Die Sonne zu einem Ort, an dem man jederzeit zurückkehren möchte und dies auch kann, da man willkommen ist.

Schauen wir uns die Entsprechung des I-Ging an, so werden wir feststellen, das 24. Hexagramm Fu als die Wiederkehr, die Wendezeit bezeichnet wird. Als Lichtbringer, der die Dunkelheit Stück für Stück besiegt, wird dieses Zeichen der Sonnenwende im Dezember / November zugeordnet. Denn zur Wintersonnenwende ist es an der Dunkelheit, sich zurück zu ziehen. Das Licht hingegen kann sich weiter ausbreiten, bis es zur nächsten Sonnenwende andere Qualitäten annimmt. Die Umkehr von der Dunkelheit ins Licht birgt eine Phase der Regeneration, des Gesundwerdens ins sich. Dies lässt sich leichter vollbringen, wenn man sich in guter Gesellschaft befindet. Unter Einfluss dieser Karte wächst und gedeiht alles, langsam aber stetig. Genau diese Eigenschaft ist es, die den Menschen, der Die Sonne gezogen hat, so gut vorwärts bringt. Denn die Beständigkeit, das stete, sichere, aber langsame Vorwärtskommen, ist neben der Zurückbringen des Lichtes die beste Eigenschaft dieser Tarotkarte.