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Der Weg

Jeder Mensch gerät ab und an in Situationen, in denen es nicht mehr vorwärts geht. Dann ist es an der Zeit, Hilfe zu suchen. Eine Hilfsoption ist das Legen von Tarotkarten. Das Tarot besteht seit Jahrhunderten von Jahren. Dadurch haben sich Aussagen etabliert, die traditionell überliefert wurden. Sie bringen mit ihrem Inhalt Gedanken, Gefühle, Stimmungen und Unbewusstes zum Klingen. Was klingt, können wir fixieren. Was wir fixieren können, kann an die Oberfläche gebracht und ausgesprochen werden.

Sind wir in der Lage, dieses bewusst gemachte Wissen in unseren Erfahrungsschatz zu integrieren, ist es möglich, den Weg, den wir beschreiten, zu ändern. Dies bezieht sich auf alle Lebensbereiche. Es kommt immer auf das Thema an, das wir beleuchtet haben wollen. Letztlich hält uns das Tarot einen Spiegel vor, welcher unsere Selbstwahrnehmung ins rechte Licht rücken lässt. Es ist nur zu natürlich, dass wir nicht alle unsere Seiten unserer Umgebung zeigen wollen. Doch kann es von Vorteil sein, sie in bestimmten Situationen abzurufen und positiv für uns einzusetzen. Hierbei kann das Tarot die entsprechende Schnittstelle sein.

Um zu einem guten Ergebnis bei der Legung zu kommen, stehen verschiedene Legungssysteme zur Verfügung. Soll ein bestimmtes Ziel erreicht werden, ist Der Weg eine gute Wahl. Insgesamt werden für diese Legung 7 Karten benötigt, die aus dem Deck gezogen oder spontan gelegt werden.

Die sieben Karten für das Legesystem „Der Weg“

  1. Erste Karte des Weges: Diese Karte zeigt das Thema auf, um das es geht. Das Ziel, das angepeilt wird, ist nun konkretisiert.
  2. Zweite Karte des Weges: Sie zeigt an, was der Fragende bisher geglaubt hat, wie seine bisherige Einstellung zu diesem Thema war.
  3. Dritte Karte des Weges: Diese Tarotkarte zeigt uns unser Unbewusstes. Dazu gehören die Gefühle sowie die unbewussten, verschütteten Einstellung zu der Thematik.
  4. Vierte Karte des Weges: In dieser Karte wird uns gezeigt, wie wir auf unsere Umwelt wirken. Denn es ist allgemein bekannt, dass wir uns selten bis gar nicht mit den Augen der anderen sehen. Mit Hilfe dieser Karte ist es möglich, dass wir selber in die Lage versetzt werden, uns mit den Augen der anderen zu sehen.
  5. Fünfte Karte des Weges: Mit der fünften Karte begeben wir uns auf den Lösungsweg der angefragten Thematik. Denn mit ihr geht es darum, welche äußere Haltung wir einnehmen sollten, um dem Ganzen einen positiven Anstoß zu geben. Wir haben nun die Möglichkeit, uns in unsere Umwelt hineinzuversetzen und zu schauen, welche Haltung notwendig ist, um eine positive Lösung herbei zu führen. Denn ohne die wohlwollende Haltung der Umwelt ist es nicht möglich, die Lösung ganz allein herbei zu führen.
  6. Sechste Karte des Weges: Um die mit Karte 5 herbeigeführten Änderungen tatsächlich umsetzen zu können, ist es sinnvoll, das Gefühlsleben unter die Lupe zu nehmen. Welche Gefühle sollten der Außenwelt offenbart werden? Welche können weiter unsere eigenen bleiben?
  7. Siebte Karte des Weges: Um eine endgültige Lösung für die Thematik finden zu können, ist es notwendig, auch eine endgültige Haltung, innen wie außen, an den Tag legen zu können. Wie diese am besten aussehen sollte und wie sie dauerhaft zu etablieren ist, zeigt uns Karte 7.

Mit all diesen Hinweisen und Informationen an der Hand ist es nun leichter, sich der Entscheidung, wie beim Erreichen beruflicher Ziele vorzugehen ist, oder wie man sich seinen Lieben besser zuwenden kann, hinzugeben. Es ist sicherlich sinnvoll, sie zu überdenken, sich einen Plan zu machen.

Mit den Informationen, die das Tarot gegeben hat, ist die Lösung nun aber in greifbare Nähe gerückt und nicht mehr unendlich weit entfernt.