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Das Keltische Kreuz

Das Keltische Kreuz ist als eine der ältesten und damit bekanntesten Methode bekannt, um die Tarotkarten zu legen.

Es ist für alle Fragen bzw. Frageformen geeignet. Viele Kartenleger arbeiten mit dieser Methode. Denn wenn jemand nicht genau weiß, für welches System er sich entscheiden soll, kann er mit diesem nichts falsch machen. Es ist kein System für Laien und bedarf der Vorkenntnisse im Legen der Karten und besonders auch in der Deutung. Dies liegt ganz einfach an der Tatsache, dass sich diese Legung der Hilfe von 10 Karten bedient. Bereits die Zuordnung der 10 Plätze und die, den Plätzen zugehörige Deutung bedarf einiger Erfahrung.

Wie bei allen anderen Legesystemen auch, wird die Frage zunächst klar formuliert, die Karten verdeckt aus dem frisch gemischten Kartendeck gezogen und dann gemäß der Vorlage zum Keltischen Kreuz gelegt.

Das Keltische Kreuz: die 10 Karten im Legesystem

Erste Karte im Keltischen Kreuz: Hier wird die Ausgangsposition dargestellt. Da dieses Legesystem für alle Fragen des Lebens gleichermaßen anwendbar ist, ist eine klare Fragestellung unumgänglich.

Zweite Karte im Keltischen Kreuz: Kommt ein neuer Impuls zur Ausgangssituation hinzu, so ändern sich die Parameter. Es kann sich um einen hinderlichen, aber auch einen förderlichen Impuls handeln. Zusammen mit der Karte 1 ergibt sich die endgültige Ausgangsposition, die gedeutet werden will.

Dritte Karte im Keltischen Kreuz: Wir bewegen uns hier auf der bewussten Ebene. Es ist also die klare Einstellung des Fragenden zu seiner Ausgangsposition. Was fühlt er, was wird bewusst angestrebt, wie geht er konkret mit dem Thema um?

Vierte Karte im Keltischen Kreuz: Nun sind wir in den Bereich des Unbewussten weiter gegangen. Obwohl wir mit dieser Karte die Basis des gesamten Unterfangens gelegt haben, wird sie von vielen unterschätzt. Doch hat sie eine tragende Rolle. Sie ist um einiges wichtiger als Karte 3! Ist die Karte an dieser Stelle stabil, so ist ausreichend Vertrauen, Beharrlichkeit und Kraft vorhanden, um auch die schwierigsten Hürden zu bewältigen. Jedoch gibt es auch so genannte kritische Karten. Hierzu gehören beispielsweise alle Schwertkarten mit Ausnahme vom As, 6, König und Königin. Sie zeigen ein schwaches, bedenkliches Fundament auf. Dies mindert die Aussage auch bei einem guten Eindruck aller Karten.

Fünfte Karte im Keltischen Kreuz: Diese Karte zeigt uns die jüngste Vergangenheit, indem sie uns zeitlich zurückführt. Auf diese Weise können wir die Ursache/n für die jetzige Situation erkennen.

Sechste Karte im Keltischen Kreuz: Sie ist die erste Karte der Legung, die in die Zukunft weist und bietet uns einen Ausblick in die nahe Zukunft.

Siebte Karte im Keltischen Kreuz: Mit dieser Karte haben wir es mit der Einstellung des Fragenden zu diesem Thema zu tun. Ebenso zeigt sie auf, wie es diesem dabei geht.

Achte Karte im Keltischen Kreuz: Das Umfeld stellt immer eine sehr wichtige Komponente dar. Sowohl der Ort des Ereignisses als auch der Einfluss, der durch andere Personen entsteht, werden hiermit dargestellt.

Neunte Karte im Keltischen Kreuz: Mit dem Legen dieser Karte wird offenbart, welche Hoffnungen und Ängste, welche Erwartungen gehegt werden. Sie hat weniger eine prognostische als eine diagnostische Aufgabe innerhalb der Legung.

Zehnte Karte im Keltischen Kreuz: Es handelt sich hierbei um die zweite zukunftweisende Karte, die gelegt wird. Sie gibt im Gegensatz zur Karte 6 einen langfristigen Ausblick auf die Zukunft.

Es zeigt sich, dass die prognostischen Karten auf Platz 6 und 10 liegen. Alle anderen Karten beschäftigen sich mit den Umständen, dem Umfeld, der Einstellung zu der Thematik. Ebenso weisen sie den Fragenden daraufhin, ob er sein Unterbewusstes mehr öffnen muss, oder ob eine Änderung der Einstellung zu den äußeren Umständen ausreichend ist. Der geübte Kartenleger wird die Deutung entsprechend seines Gegenübers vornehmen und selbstverständlich auch alle energetischen Informationen, die ihm gegeben werden, einbeziehen.