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Das Beziehungsspiel

Sieht mein Partner die Beziehung genauso, wie ich es tue? Sind wir überhaupt in der Lage, eine gute Beziehung zusammen zu führen? Diese und ähnliche Fragen können jeden von uns von Zeit zu Zeit quälen.

Es ist also nichts Verwerfliches dabei, wenn man sich Hilfe sucht, um diese Fragen zu klären. Doch im Gegensatz zum Partnerspiel jedoch wird diese Legung „Das Beziehungsspiel“ alleine vorgenommen, ohne den Partner. Denn es wird dazu verwendet, um sich seiner eigenen Gefühle, seiner eigenen Vorhaben und Wünsche klar zu werden.

Das Legesystem für Das Beziehungsspiel

7 Karten aus dem verdeckten Kartendeck werden hierfür benötigt. Auf der linken Seite werden die Karten 7, 6, 5 (von oben nach unten) – sie steht für den Frager – , auf der rechten Seite die Karten 2, 3, 4 – sie steht für den Partner – und dazwischen mittig Karte 1 abgelegt.
Karte 1 in Das Beziehungsspiel: Diese Karte zeigt den momentanen Zustand, die Ausgangssituation an. Des weiteren erfahren wir durch sie das eigentliche Thema der Legung.
Karte 7 und 2 in Das Beziehungsspiel: Die beiden oberen Karten zeigen die bewusste Ebene der beiden Partner auf. Auf dieser Ebene begegnen sie sich. Hier erfahren wir, was jeder von beiden denkt, was in seinem Kopf vor sich geht und natürlich, wie jeder zu der Beziehung steht, diese einschätzt. Auch wird gezeigt, wie jeder seinen eigenen Platz und sein eigenes Vorhaben in der Beziehung sieht.
Karte 6 und 3 in Das Beziehungsspiel: In diesen beiden Karten geht es um Gefühle, Emotionen, Sehnsüchte, aber auch Ängste und Befürchtungen. Es ist der seelische Bereich, der mit diesen beiden Karen abgetastet wird.
Karte 5 und 4 in Das Beziehungsspiel: Mit diesen beiden Karten wird aufgezeigt, wie die nach außen gerichtete Haltung, das Auftreten geprägt ist. Dies ist unabhängig von Gedanken und Empfindungen, die von den anderen Karten beschrieben werden. Diese jedoch können gut aufzeigen, was sich hinter der nach außen getragenen Maske verbirgt, welche Gedanken mitspielen.
Die sogenannten Hofkarten werden in diesem Legungssystem etwas anders gedeutet als es generell vorgegeben ist. So sind Könige und Königinnen gleich bedeutend mit Männer und Frauen.

Taucht eine gegengeschlechtliche Karte in eine der beiden Säulen, so ist davon auszugehen, dass dieser Partner mit einem anderen Menschen des entsprechenden Bereiches eine Verbindung aufweist. Handelt es sich um eine eigengeschlechtliche Karte in der Säule, so besteht die Befürchtung im Raum, dass sich der Partner für eine dritte Person mit genau diesen Charaktereigenschaften interessieren könnte. Wäre dem so, so würde dies in der ersten oder zweiten Ebene geschehen. In der 3. Ebene würde es aufzeigen, wie sich der Partner nach außen hin zeigt. Erscheint diese Karte auf Platz 1, so ist sie bedeutungslos oder aber genau diese 3. Person ist bereits ins das tatsächliche Leben eingetreten.

Ritter zeigen, wie auch in anderen Situationen, Stimmungen auf und werden gemäß der traditionellen Überlieferungen gedeutet.
Buben indizieren äußere Einflüsse. Jedoch sind sie nicht eindeutig geklärt. Entweder zeigen sie konkrete Ansprüche an einen der Partner auf. Oder sie zeigen, welche Möglichkeiten außerhalb der Beziehung für diesen Partner offen stehen. Darauf ist besonders dann zu achten, wenn der Bube auf der unteren Ebene auftaucht.

Befindet sich der Bube auf Platz 1, so kommt der Impuls, die Beziehung zu durchleuchten, zu hinterfragen, von außen. Meistens handelt es sich um eine bereichernde Erfahrung, die uns dadurch beschert wird.