Lenormandkarten

Lenormandkarten gewähren Blick in die Zukunft

Sie gehören zu den beliebtesten Tarotkarten der Welt: Die Lenormandkarten. Doch wie wurden sie eigentlich erfunden? Und was können sie einem eigentlich voraus sagen? Erfahren Sie alles Wissenswerte rund um diese faszinierende Art des Tarot.



Berühmt wurden die Lenormandkarten durch ihre Namensgeberin, Marie Anne Adélaide Lenormand. Dabei handelt es sich um eine 1772 in der Normandie geborene Wahrsagerin. Schon als Kind sagte sie mit ihren Karten Ereignisse voraus und machte dadurch früh auf sich aufmerksam. Selbst der russische Zar Alexander und die französische Kaiserin Joséphine gehörten zu den Kunden der Wahrsagerin.

Anfänglich nutzte die Wahrsagerin die Karten des Künstlers Jean Francois Aliette, wandelte seine Karten dann aber nach und nach nach ihren persönlichen Vorstellungen zum heute bekannten Lenormandkarten Deck um. Berühmt wurde es aber trotz ihrer populären Arbeit erst nach ihrem Tod im Jahr 1843.

Die Lenormandkarten

Typisch für die Lenormandkarten ist ihre grafische Gestaltung. Die Bildsymbole wurden vor allem im Biedermeier-Stil gestaltet. Man trifft auf Reiter, Bären, aber auch Häuser und Blumensträuße. Die französische Herkunft der Karten lässt sich daran erkennen, dass auf den Lenormandkarten in der Regel auch ein französisches Spielblatt aufgedruckt ist. Dadurch würden sich die Karten theoretisch sogar für ein ganz normales Kartenspiel nutzen lassen. Anders herum kann man auch mit einem normalen Kartenspiel nach Lenormand wahrsagen.

Es gibt einige, ganz besondere Ausführungen der Lenormandkarten. Hier gibt es kein Kartenbild, sondern lediglich einen kleinen Vers, der die Botschaft der Karte enthält. Ursprünglich enthielt das Deck 55 Karten, gerade in Deutschland wird aber vor allem das kleine Deck mit 36 Karten benutzt.

Wie deutet man Lenormandkarten?

Alle Lenormandkarten haben eine ganz bestimmte Bedeutung. So kann der Bär beispielsweise für alte Männer, aber auch für Stärke und Erfolg stehen. Wie genau die Karten zu deuten sind, hängt davon ab, nach welchem System sie gelegt wurden und welche Karten ebenfalls dabei aufgedeckt wurden.