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Die Jahreskarte

Das alte Jahr neigt sich dem Ende zu. Also ist es wieder Zeit, sich zu überlegen, ob man eine Tarotjahreslegung machen möchte. Schließlich kann es nur von Vorteil sein, wenn man auf gewisse Tendenzen, die im Laufe des kommenden Jahres in unseren Einzugsbereich auftauchen werden, vorbereitet ist. Sicherlich kann man nicht alles Negative verhindern, man kann nicht alle positiven Tendenzen ausnutzen. Doch mit Hilfe der Aussage einer Tarotjahreslegung ist es wesentlich einfacher, seinem Leben eine möglichst positive Tendenz zu geben und zwar in allen Lebensbereichen.

Wie wird eine Jahreslegung vorgenommen?

Verwendet wird ein herrkömmliches Tarotkartendeck. Ob dies nun das Rider Waite oder die Lenormand- oder die Kipperkarten sind, ist zweitrangig. Wichtig ist jedoch, dass das für die Fragestellung richtige Legesystem verwendet wird.
So ist es auch bei der Jahreslegung möglich, lediglich eine Karte zu verwenden. Dies wird dann die Tendenz aufzeigen, die für die vollen 12 Monate, die dem Legedatum folgen, Gültigkeit hat. Diese Variante kann zwar verwendet werden, üblicher ist jedoch die große Jahreslegung mit 12 bzw. 13 Karten. Für jeden Monat wird eine Karte gezogen bzw. gelegt. Die 13. Karte zeigt die Gesamttendenz des kommenden Jahres auf. Bei dieser Methode wird also jeder einzelne Monat separat beleuchtet. Entsprechend kann man sich sowohl auf die Gesamttendenz des Jahres als auch auf jeden einzelnen Monat einstellen bzw. seine Planung für eventuelle Vorhaben abstimmen. Dies kann sowohl den Urlaub als auch Veränderungen im Berufsleben betreffen. Doch auch wer auf der Suche nach einem Lebenspartner ist, kann in der Jahreslegung die notwendigen Informationen für den einen oder anderen Monat erhalten.

Selbstverständlich kann man auch bei der Jahreslegung den Schwerpunkt auf eine konkrete Fragenstellung legen. Hierbei ist es jedoch nicht sinnvoll, dass oben erwähnte Legesystem zu verwenden. In diesem Fall ist es angebracht, eines der herkömmlichen Systeme auszuwählen: Das Keltische Kreuz, Das Kreuz und andere Methoden haben sich als konkreter erwiesen. Nun muss hierzu gesagt werden, dass jeder Kartenleger sein bevorzugtes Legesystem anwendet. Oft handelt es sich hierbei um eines, dass er aus einem traditionellen System für sich entwickelt hat. Dies ist jedoch nur Menschen vorbehalten, die sich mit den verschiedenen Legesystemen bestens auskennen, sie oft schon jahrelang benutzen.

Laien sollten sich auf jeden Fall an die traditionellen Systeme halten. Selbiges gilt für die Deutung. Egal, ob der Tarotanfänger eine konkrete Fragestellung legt , eine Tageskarte zieht oder seine Wochenplanung mit der Hilfe des Tarot optimieren möchte, ist es angesagt, dass er sich an einen guten Leitfaden halten kann. Denn so wird es ihm gelingen, sich das traditionelle Wissen zu Eigen zu machen, es zu vertiefen. Benötigt er das Buch nicht mehr bei jeder Deutung, so kann er seinem intuitiven Wissen freien Lauf lassen und es für die Deutung der Karten integrieren.

Hinsichtlich der Jahreslegung muss ganz klar gesagt werden, dass aufgrund des langen Zeitraumes die Tendenzen zum Ende des Jahresablaufes eventuell veränderbar sind. Dies hat nichts damit zu tun, dass die Legung oder die Deutung ungenau war. Es ist ganz einfach so, dass sich natürlich im Laufe eines Jahres so einiges ereignet. Diese Ereignisse jedoch verändern die Basis, auf der die nachfolgenden Dinge geschehen. Ändert sich die Basis, ändert sich selbstverständlich auch das Ergebnis aller Ereignisse, die dieser Änderungen folgt. Ist es im Laufe des Jahres zu drastischen Veränderungen gekommen, sollte darüber nachgedacht werden, ob die Legung nicht erneuert werden sollte.