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Crowley Tarot

Ägyptisch wahr sagen mit dem Crowley Tarot

Eines der bekanntesten Kartendecks, mit denen man in die Zukunft blicken kann, ist das Crowley Tarot. Es entstand in den 1940er Jahren, als vor allem die Briten in Ägypten zahlreiche Ausgrabungen anstrengten. Das Thema “Ägypten” entsprach damals der Mode.

Die Mode, oder eher die Leidenschaft für ägyptische Mysterien werden denn auch der Grund für die Entstehung des Crowley Tarot gewesen sein. Entwickelt wurde es vonLady Frieda Harris, einer bekannten Künstlerin, sowie dem berühmten Okkultisten Aleister Crowley. Obwohl von Anfang an als Tarot Karten konzipiert, wurden die Karten anfänglich nur im “Buch Toth” abgedruckt. Daher bekam das Crowley Tarot auch seine zweite Bezeichnung als Toth-Tarot. Erst 1969, also gut 25 Jahre nach ihrer Veröffentlichung, wurden die Karten auch tatsächlich als Kartendeck heraus gegeben.Da Crowley als Schwarzmagier galt, bezeichnete man das Tarot bald als satanistisches Werkzeug. Das trug erheblich zur Poupularität vom Crowley Tarot bei. Zahlreiche andere Kartendecks orientierten sich in den folgenden Jahrzehnten an diesem einen Deck. Dazu gehören zum Beispiel das Haindl Tarot und das Cosmic Tribe Tarot. Der Erfolg des Tarots liegt nicht nur an den sehr ästhetischen Bildern der Künstlerin Harris, sondern auch der Vielfalt der auf den Karten eingearbeiteten Symbole.
Was kann das Crowley Tarot verraten?

Wie die meisten Kartendecks wurde auch das Crowley Tarot auf eine ganz bestimmte Art und Weise ausgelegt, die Karten zu legen. In der Regel werden die Tarotkarten in Form des keltischen Kreuzes gelegt. Dazu werden insgesamt zehn Karten aus dem verdeckten, gemischten Kartenstapel gezogen. Das keltische Kreuz wird zur Beantwortung komplexer Fragen verwendet, so dass sich auch das Crowley Tarot für solche Fragestellungen besonders eignet. Man kann nicht nur etwas über einen aktuellen Zustand erfahren. Man erfährt auch, wie dieser Zustand überhaupt entstand, wer ihn beeinflusst hat und worin er letztendlich enden wird. Um die Karten richtig zu deuten ist eine entsprechende Kenntnis der Karten notwendig.